Ohne Alkohol ins neue Jahr – wie es funktioniert

Ohne Alkohol ins neue Jahr – Für viele Menschen beginnt das neue Jahr traditionell mit guten Vorsätzen.

Warum aber sehen wir diese Vorsätze als eine schwer zu überwindende Hürde? Können wir uns nicht einfach freuen auf diese neue Zeit und die damit verbundenen Herausforderungen?

Egal ob es sich um körperliche Fitness, eine Diät, Ernährungsumstellung oder um den Vorsatz ohne Alkohol ins neue Jahr zu gehen handelt. Wir müssen nur die positiven Aspekte in den Vordergrund stellen.

Ohne Alkohol ins neue Jahr

Warum Willenskraft nicht hilft

Die „Methode Willenskraft“ hat beim Aufhören das gleiche zur Folge wie ein Einschränken des Alkoholkonsums. Es bringt uns nicht ans Ziel, sondern trägt nur dazu bei, dass unser Gehirn der Überzeugung ist, wir würden niemals davon loskommen. Wir müssen deshalb durchschauen warum das so ist.

Durch jahrelange Gehirnwäsche wurde uns vorgegaukelt , Trinken sei ein Vergnügen und würde uns Hilfe bieten. Erinnern wir uns an unsere ersten Gläser, das war überhaupt kein Vergnügen. Doch aus irgendeinem merkwürdigen Grund haben wir durchgehalten und wie durch ein Wunder – das Trinken wurde wirklich zu einem Vergnügen und einer Stütze.

Mittlerweile sind wir aber an einem Punkt angelangt, an dem es auch zu einem Problem geworden ist. Doch das Problem ist schon so groß, dass das Vergnügen und die Hilfe die Schwierigkeiten nicht mehr kompensiert.

Wir haben probiert unseren Konsum einzuschränken oder zu kontrollieren, so wie „normale Trinker“, doch sind wir anormal? Es scheint uns mit normalen Mitteln nicht zu gelingen.

Es gibt nur noch eine Lösung: Das Trinken ganz aufzugeben.

Doch genau so wie uns durch die Gehirnwäsche eingetrichtert wurde, dass uns Alkohol Freude bereitet und Freiheit gibt, so sind wir auch programmiert worden ohne Alkohol auf etwas verzichten zu müssen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir werden unser Gehirn neu programmieren müssen.

Ohne Alkohol ins neue Jahr

Nicht nur alkoholfrei ins neue Jahr starten, sondern einen neuen Lebensstil entwickeln. Dies ist „Der andere Weg“ in ein Leben ohne Alkohol.

Doch auch dieser Weg benötigt eine Vorbereitung, bei der ich gerne behilflich bin. Ich freue mich auf jeden neuen Kontakt.

Hier noch ein interessanter Artikel als Anregung:

Mann verzichtet ein Jahr auf Alkohol – und ist kaum wiederzuerkennen

Warum 2 Monate ohne Alkohol Unsinn ist

2 Monate ohne Alkohol – Zum Jahreswechsel finden wir in den Medien eine Vielzahl von Berichten über gute Vorsätze bezüglich Abnehmen, gesunde Ernährung, Verzicht auf Alkohol und ähnliche Artikel.

Die Redaktionen wissen wie das Volk in dieser Zeit tickt, also werden diese Themen jedes Jahr wieder auf den Titelseiten zu finden sein.

Ich bin im Internet auf einen Artikel gestoßen der bei „normalen Lesern“ keine Verwunderung auslösen dürfte. Doch ist man wie ich durch Nie-wieder-Alkohol sensibilisiert kann man sich schon wundern. Hier geht´s zum Artikel…

2 Monate ohne Alkohol – warum überhaupt?

Warum nimmt man sich vor eine Zeit lang abstinent zu leben mit dem Vorsatz nach 8 Wochen wieder anzufangen?
Wenn man sich für diesen Bericht ausgiebig mit Ursache und Wirkung von Alkohol auseinander gesetzt hat und um die Gefahren der Droge Alkohol nicht nur weiß, sondern sie auch noch beschreibt, sollte eine Rückkehr zum Konsum von Alkohol eigentlich ausgeschlossen sein.

Beschrieben wird Alkohol als die „schädlichste aller Drogen“ und Gesundheitsministerien würden daher raten, mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einzulegen und einmal im Jahr zwei Wochen komplett abstinent zu leben.

Man braucht kein Mathematiker zu sein um zu erkennen, dass hier 5 Tage Alkohol in der Woche propagiert werden. Das soll okay sein?

Immerhin wird hier eindeutig von einer Droge gesprochen.

2 Monate ohne Alkohol

Aber genau das ist es, sogar sehr gut beschrieben. Es ist normal zu trinken und verwunderlich wenn jemand nicht trinkt. Alkohol ist in allen Teilen der Gesellschaft voll integriert und akzeptiert.

Die meist gestellte Frage wenn man mit dem Trinken aufhört ist so oder ähnlich zu hören:

„Hast Du denn Probleme mit dem Alkohol oder bist Du krank?“

Das fragen einen Leute mit einem Glas Alkohol in der Hand, welche gerne auch schon mal angetrunken sind. Verrückte Welt.

Lassen Sie sich deshalb nicht davon abhalten ohne Alkohol zu Leben. Die Vorteile werden einem erst viel später klar. Auch wenn erst einmal nur eine kurze Auszeit geplant ist. Der erste Schritt ist wichtig.

Viel Erfolg!

Alkohol vs Heroin – Was führt schneller zum Tod?

Alkohol vs Heroin: Stellt man sich die Frage welche Droge wohl schneller zum Tode führt, Alkohol oder Heroin, ist die Antwort doch klar,oder?

Nein, es ist nicht das Heroin. Der Alkohol schlägt in vielen Studien sämtliche anderen Drogen um Längen. Das Risiko beim Alkoholkonsum wird gesellschaftlich unterschätzt. Denn im Vergleich zu anderen Drogen wie Cannabis, Tabak oder Kokain ist Alkohol viel gefährlicher als bisher gedacht.

Alkohol vs Heroin

Die Wissenschaft ist sich einig

In folgendem Artikel auf WELT.de beschreiben zwei deutsche Wissenschaftler wie tödlich der Konsum gewisser Drogen eigentlich ist. Für ihre Studie verglichen Dirk Lachenmeier und Jürgen Rehm, jeweils Professoren an der Universität Karlsruhe und Dresden, die gängigsten Rauschmittel, darunter Alkohol, Zigaretten, Kokain, Diazepam (Psychopharmaka), MDMA oder Amphetamine.

Auch britische Experten halten Alkohol für extrem gefährlich. Denn er ist weitverbreitet und wirkt sich nicht nur auf die Konsumenten, sondern besonders stark auch auf ihr Umfeld aus. Eine Studie wurde von dem britischen Zentrum für Kriminalitäts- und Justizstudien CCJS in Auftrag gegeben, die Ergebnisse erschienen in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift „Lancet“.

„Denken Sie nur mal, was (durch Alkohol) bei jedem Fußballspiel passiert“, sagt Wim van den Brink, Professor für Psychiatrie und Sucht an der Amsterdamer Universität, der einen Kommentar zu der „Lancet“-Studie mitverfasste. Exzessives Trinken schädigt demnach fast das gesamte Organsystem. Alkoholmissbrauch steht in Zusammenhang mit höheren Todesraten. Außerdem spielt er bei Gesetzesverstößen häufiger eine Rolle als die meisten anderen Drogen einschließlich Heroin.

Experten raten dennoch nicht dazu, Alkohol einfach zu verbieten. Leslie King, einer der Autoren der Studie und Berater am Europäischen Beobachtungszentrum für Drogen, warnt sogar davor. Eine Prohibition, wie sie einst in den USA galt, sei kein Ausweg. „Alkohol ist zu sehr in unserer Kultur verwurzelt, er kann nicht einfach entfernt werden“, sagt King. Er rät dazu, gezielt die Vieltrinker ins Visier zu nehmen. Nicht die Mehrheit der Leute, die es bei einem oder zwei Bier bewenden lassen. Regierungen sollten die Preise für Alkohol anheben und mehr Aufklärung betreiben.